Freitag, 24. Juli 2009

musikalisches Vergnügen

Für aufgeschlossene Musikinteressierte.
Es gab mal eine Kapelle, die nannte sich At the Drive-in. Leider löste sich diese grandiose Band 2001 auf. Naja, eigentlich zersplitterte sie in die eher belanglosen Sparta und die geniale Band The Mars Volta.
Auch wenn das Debut von The Mars Volta noch relativ stark nach At the Drive-in klang, hatte man sich mit dem zweiten Album "Frances The Mute" schon sehr stark vom alten Sound entfernt. Latino, Progrock, Posthardcore, Rock, Psychodelic und noch 100 andere Einflüsse vermischte man und sprengte mit etlichen Songs die 10 min. Marke.
Mit "Amputechture" veröffentlichte man dann ein noch komplexeres Album, das unglaublich viele Instrumente und Soundspielereien in sich vereinigte.
Die Welt schimpfte etwas, weil das Resultat etwas schwierig zu konsumieren war. Zum neben her hören war das nichts. Man musste sich schon sehr stark konzentrieren. Man wurde aber mit Krachern wie "Day of the Baphomets" oder "Tetragrammaton" fürstlich belohnt.
2008 fohlte dann das vierte Werk "The Bedlam in Goliath" und hier hat man wirklich alles katalysiert, was The Mars Volta auszeichnet. Das göttliche "Ouroborous" gibt einen guten Querschnitt von dem, was hier so alles passiert. Eigentlich sind wirklich alle Songs durch die Bank großartig, man muss sie einfach nur ein paar Mal hören und sich die Strukturen erschließen!
Der neueste Output "Octahedron" ist dann auch wieder leichter zu konsumieren. Sehr leise und aufgeräumt wirkt das Album. Leider nicht mehr ganz so großartig wie der Vorgänger, aber immer noch so viel besser als alles andere, was es momentan auf dem gitarrenbetonten Musikmarkt so gibt. Mensch, mensch. Hört es euch doch mal an!

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